jahrmarkt

Was do los war... ein Nachbericht.

Fünf Tage "Wilder Westen" in Edesheim. Fünf Tage schnuppern der staubigen, amerikanischen Erde. Vorbei.


Die Jungwinzer haben es wieder einmal geschafft Generationen zu fesseln, die dann die Cowboys und Cowgirls hochleben ließen. In Anwesenheit von Clint Eastwood, Henry Fonda, Charles Bronson, Bud Spencer, Terence Hill und Lucky Luke in Lebensgröße begann der Ausnahmezustand in der Ludwigstraße 39 bereits am Donnerstag, der noch bis Montag nacht andauern sollte. Die Jungwinzer feierten doppeltes Jubiläum: 10 Jahre Musikhof und 55 jährige Vereinsgeschichte. Nicht nur vom leckeren Jubi-Lajuwi Getränk "süßes Apachenblut", sondern auch vom heimlichen Karaoke Star waren Frauen wie Männer gleichermaßen begeistert. "Verdammt ich lieb Dich" von Matthias - Uwe - Reim war der ungekürte Siegertitel des Abends. Keine Chancen auf einen Platz auf dem imaginären Siegertreppchen hatte da ein weiterer Teilnehmer. Bemüht, aber klaglos am Text oder an der Sprache des ausgesuchten Songs, scheiterte der junge Sänger. Das "kühle Erfrischungsgetränk" zog einzelne, hartnäckige Cowboys und ein einzelnes Cowgirl noch lange in Bann.


Ein kurzer Besuch der Kuckucksmusikanten nebst Ortsbürgermeister Alfred Metzger und Weinprinzessin Susanne I. läutete den diesjährigen Jahrmarkt endgültig und offiziell ein. Was do los war.. wie heiß es vor allem war. Sommertemperaturen, Sommerhits unseres DJ Mike und Sommergetränke aus den Händen der heißen Barkeeper heizten nicht nur den Cowboys und den Cowgirls unter den Gästen ein. Die Youngsters im Team der Getränke bewiesen Durchhaltevermögen, ob beim Getränkenachschub, beim Ausschank, beim Aufräumen oder aber bei der After Work Party.
Am Samstag erreichten ungewöhnliche Gäste den Wilden Westen. Nach der gewaltlosen Räumung des Juwi Saloons durch unsere liebevollen Securities Oli und Toren, landeten gegen fünf Uhr morgens zwei Bewohner aus dem All auf dem Planet "Toilettenwagen". Die Mission "Wasser und Seife" lies auch kein Auge trocken, doch die weiß-grünen Männchen erlebten sobald eine bittere Enttäuschung. Die Mission endete im Männerklo. Ein Retter in Menschengestallt musste zu späterer Stunde Hand anlegen und verstopfte Rohre befreien. Die Nacht endete früh oder spät je nachdem, mit diversen Berichten rund ums Fass, schwammig und korrekt gediegen feucht fröhlich.
Blieb der Sonntag eher ruhig, ging es am letzten Tag des diesjährigen Highlights noch einmal richtig rund und "gradaus". Ein Gast, aus dem fernen Ludwigshafen zum Fest angereist, wurde an diesem Abend herzlich empfangen. Zu hause in Edesheim, auf dem Jahrmarkt, das sollte so sein. "Awwer alleweil werds geil", dieser von unserem Ingenieur und Sekt-Maracuja Liebhaber einfach so daher- gesagte Spruch spiegelte die Stimmung an diesem Abend, aber auch der vergangenen vier Tage und Nächte wieder. Fand so mancher Riesling Schorle mit Mineralwasser gar nicht witzig, wusste ein anderer doch "eigentlich gar nicht, was ich will!". Und da tauchte dann auch wieder ein "lonesome" Cowboy auf. Den Dienst Stunden zuvor quittiert, war dieser nach getaner Augenpflege auf einem eigens eingerichteten, 80 Zentimeter auf 1 Meter großen Bett wieder fit. Kurz darauf fand sich der ausgeruhte Cowboy auf dem Stapler beim Lichterketten- und Bundeswehrnetzentfernen wieder.

Vorbei, Pizza (mit oder ohne totem Tier) und Apachenblut oder Rieslingschorle zum Frühstück.
Vorbei, der Ausnahmezustand im Edesheimer Wildern Westen.
Vorbei, die Zeit der Country Music in passender Umgebung mit passendem Line Dance.
Vorbei der Anblick des "Freestyles" der Disco Ladies.


Der Aufbau, der fünftägige Dienst, der Abbau - einfach traumhaft. Die Helferinnen und Helfer waren spitze. Die Vorstandschaft bedankt sich für die viele Freude, für den Spaß an der guten Sache. Insbesondere geht unser Dank an unseren "Jungwinzer Haus- und Hofhandwerker" für das neue, stolperfreie Sektbarpodest. Auch unserem unermüdlichen Abbauer, der trotz doppelter Schicht (Jungwinzer und Feuerwehr- Abbau) vorbildlich und motivierend agierte, ein herzliches Dankeschön. Dem Rosshaarbesen sei dank für die damit verbundene Arbeitserleichterung, unseren zahlreichen Gästen für klasse Stimmung (die Ausnahmen erwähnen wir nicht) und überhaupt Danke, danke. Doch all dies wäre nicht möglich, wenn unsere brillanten Hofwirte Ute und Tom nicht wären. Dieser Hof bietet uns alles. Die hervorragenden Voraussetzungen, die wir bereits am ersten Tag unseres Aufbaus vorfinden, könnte kein zweiter Hof bieten. Ihr seid einmalig, Eure unermüdliche Hilfsbereit- schaft, Eure Mentalität, Eure ausgezeichneten Weine und Sekte, wie auch Eure Geduld zeichnet unseren Musikhof aus. DANKE !!!


Was do los war... Fünf Tage holten die Jungwinzer den Wilden Westen nach Edesheim. Vorbei und Tschüss. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr, wir freuen uns schon jetzt riesig auf Euch und auf unseren Musikhof in einem neuen Gewand.

Die Vorstandschaft.
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