heuhotel
Und endlich waren wir in Kressbronn! Im Heuhotel angekommen wurden wir von Chefin Claudia herzlich begrüßt. Unseren Schlafplatz hatten wir auch gleich im Auge: Ganz oben! Aber Claudia meinte, wenn wir des Nächtens zugemunkelt ins Hotel kämen, wäre es besser für uns nicht mehr noch etwa drei steile Leitern zum Heuboden bewältigen zu müssen.
Wir vor unserm Heuhotel Also: Erdgeschoss, ca. 30 m², Heu für 10 ausgewachsene Milchkühe. Auch gut! Jeder suchte sich einen Platz, ein paar zogen sich um und die allerwenigsten duschten. Warum auch?!

Nach einer Weile wurde beschlossen ins Restaurant zu gehen und unserem Magen etwas Gutes zu tun.
Nach dem Essen wieder zurück ins Heu, stylen. Wir wussten von einem Fest unten im Dorf. Also nix wie hin! Doch dort: Känn Schoppe! Nierchends! Darum sahen wir uns gezwungen Wodka aus Mini- Plastikbechern zu trinken - ein Alptraum für jeden anständigen Pfälzer. Irgendwann wurde es auch dort langweilig und wir taumelten zu unserer Unterkunft. So fielen fast alle auf ihre Lager und waren auch bald eingeschlafen. Fast alle! Fünf von uns wollten das Kressbronner Nachtleben noch mehr genießen und wir machten uns auf die Suche nach was Gschmeidichen und endlich fanden die Fünf de "Leeb", den "Löwen", auch "Wodka-Tempel" genannt.
Es war zwar außer uns so gut wie nichts mehr los, aber das hielt keinen davon ab noch vier Flaschen Wodka und einige Dosen Red Bull zu töten. Es fanden sich sogar noch zwei ältere Punanis, die mit F. den neuesten Modetanz ausprobierten.
Es muss bereits fünf Uhr morgens gewesen sein, als wir mit Müh′ und Not zurück ins Heu fanden. Ein paar schliefen wegen akuter Allergiegefahr im "Betonhotel", einer netten, kleinen Garage, die F. auch liebevoll "mei Wohnzimmer" nannte, die anderen ließen sich im Heu nieder.
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